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Fokus Darm

Aktualisiert: 2. Apr.

Es ist schon erstaunlich, dass so viele Frauen nach einer Schwangerschaft unter chronischen Verdauungsbeschwerden leiden.


Abb. 1: Darm als Modell


Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Das Mikrobiom im Darm
3. Einfluss des Mikrobioms auf das Immunsystem
4. Abschnitt folgt...


Abb. 1: Verdauungsbeschwerden als Mama - ein häufiges Problem!


1. Einleitung


Es ist schon erstaunlich, dass so viele Frauen nach einer Schwangerschaft unter chronischen Verdauungsbeschwerden leiden.

 

Schuld daran ist auch unser Mikrobiom. Es ist mikroskopisch klein, aber unglaublich mächtig!

 

Das Mikrobiom ist die Gesamtheit aller symbiotisch wirkenden Kleinorganismen in und auf unserem Körper. Es umfasst über einer Milliarde kleiner Bakterien, Viren, Hefen und Pilze, also Kleinstlebewesen, die unseren Körper bei vielen Funktionen unterstützen, so auch bei der Rückbildung und der Schließung der Rektusdiastase.

 

Um die positiv (und nicht die negativ) wirkenden Bakterien, Viren usw. zu unterstützen, müssen wir wissen, was sie gern essen. Das Essen dieser Kleinstlebewesen nennt man Prebiotika. Die kleinen Lebewesen an sich, zusammengefasst als Mikrobiom, kennen wir unter Probiotika. Die Probiotika (oder Mikrobiom) benötigen also gesunde Prebiotika, um den Darm in einem gesunden Gleichgewicht zu halten.

 

Das Mikrobiom befindet sich in unserem Körper, aber auch auf unserem Körper (Exkurs zur Haut am Bauch nach einer Schwangerschaft).



2. Das Mikrobiom im Darm


Wenn wir zuerst in unseren Körper schauen, sollten wir den Fokus auf unseren Darm und unsere Darmgesundheit legen. Zum Thema Mikrobiom fällt mir natürlich sofort die Rektusdiastase und auch das Immunsystem ein. (Exkurs zum Immunsystem bei einer Rektusdiastase)

 

Der Fokus liegt auf dem Darm. Hier ist die vielfältigste und größte Anzahl der Mikroorganismen zu Hause. Ausgehend vom Darm regiert das Mikrobiom unseren gesamten Körper und spielt eine maßgebliche Rolle, ob wir eher gesund oder eher krank sind, eher schlank oder eher dick sind, eher glücklich oder eher unglücklich sind und auch, ob sich die Rektusdiastase schließt oder nicht. Damit regiert das Mikrobiom, vom Darm aus, unsere kleine persönliche Welt.


Das Mikrobiom (Probiotika) benötigt Ballaststoffe (Prebiotika) für einen ausgeglichenen Darm. Es ist erschreckend, dass vielen Frauen bekannt ist, dass Ballaststoffe bei Verdauungsbeschwerden einen positiven Einfluss haben, dieses Wissen aber oftmals nicht ausreichend genutzt wird. Wir wissen, wie wichtig eine ballaststoffreiche Ernährung ist. Unsere Ernährungsgewohnheiten spiegeln das jedoch oft nicht wider. Wir ernähren uns von Weißbrot, obwohl wir Vollkornbrot essen könnten. Wir ernähren uns zuckerreich, obwohl es gute Alternativen gibt. Wir erlernen im Rückbildungskurs Beckenbodenübungen, die wir dann nicht umsetzen. Es ist schon erstaunlich, dass so viele Frauen nach einer Schwangerschaft chronische Verdauungsprobleme haben. Die Lösung ist nicht kompliziert, aber eine Ernährungsumstellung, Änderung des Alltagsverhaltens und Integration von Übungen in den Alltag ist nicht so einfach wie es sich immer anhört.

 

Der Hotspot ist die Darmgesundheit! Haben wir einen glücklichen Darm, ist auch der Rest unseres Körpers glücklich!



3. Einfluss des Mikrobioms auf das Immunsystem


Wenn wir jetzt mal speziell auf das Immunsystem schauen – wieso ist die Darmgesundheit so wichtig? Man denkt beim Immunsystem nie an den Darm, sondern immer nur daran, dass man ein starkes Immunsystem braucht. Warum ist hier der Darm ausschlaggebend?

 

Die Abwehr geschieht hauptsächlich im Darm. Alles was von außen auf uns zukommt, trifft als erstes auf die Haut. Dort brauchen wir also auch schon eine gute Abwehr, unser Hautmikrobiom. (Exkurs zur Haut am Bauch nach einer Schwangerschaft)

 

Wenn wir Nahrung zu uns nehmen und Stoffe in uns eindringen, brauchen wir ein gutes Darmmikrobiom, um zu unterscheiden, sind diese Stoffe gut für uns oder eher schlecht. Ist unser Darmmikrobiom ausgeglichen, kann es uns gut unterstützen. Wenn ich ein unausgeglichenes Mikrobiom habe, kann es sein, dass ich leichter krank werde oder anfälliger bin gegenüber äußeren Einflüssen, weil meine kleine Mikroorganismen-Armee nicht so gut aufgestellt ist, die mich aber eigentlich schützen sollte. Gleichzeitig kann es sein, dass ich durch meine Ernährungsweise, beispielsweise einen zu hohen Zuckerkonsum, die falschen Mikroorganismen fördere und diese dann im weiteren Effekt schlecht für das Immunsystem sind und auch Entzündungsreaktionen auslösen. Man weiß inzwischen auch, dass das auch auf Süßstoffe zutrifft, die lange Zeit als guter Zuckerersatz galten. Aber auch diese können unseren Blutzuckerspiegel erhöhen und das Mikrobiom beeinflussen.

 

Ein geschwächtes Immunsystem kann zu Infekten führen, die sich bei Äußerungen im Magen-Darm-Bereich als innerer Druck negativ auf die Rektusdiastase auswirken. Ebenso negativ wirken sich Erkältungsinfekte durch häufiges Naseputzen, Niesen und Husten aus, da bei diesen Aktivitäten die Organe gegen das geschwächte Bindegewebe gedrückt werden und das Bindegewebe der Rektusdiastase weiter belasten.

 

Wir kennen nun ganz viele Punkte, wie die falsche Ernährungsweise durch zu viel Zucker oder viele Weizenprodukte, die unser Mikrobiom negativ beeinflussen. Doch wie können wir unser Mikrobiom jetzt aktiv fördern?

 

Unser Mikrobiom benötigt das richtige Futter, die sogenannten Prebiotika. Wenn wir zu viel Zucker zu uns nehmen oder Weißmehl, wie z.B. in klassischem Baguette, dann füttern wir die schlechten Darmbakterien. Wir sollten unseren Darm mit den Nährstoffen füttern, welche von den guten Darmbakterien aufgenommen werden. Das sind dann die Ballaststoffe in unterschiedlichster Form.


 

Und das ist am einfachsten, wenn man sich vorstellt, man isst einen Regenbogen. Das bedeutet einfach so bunt wie möglich, viel Obst und Gemüse in allen möglichen Farben. Vor allem Pflanzenstoffe, also pflanzliche Lebensmittel, machen das Mikrobiom vielfältiger. Dann spricht man von einem gesunden Mikrobiom. Ein gesundes Mikrobiom ist ein vielfältiges Mikrobiom, das resistent gegenüber äußeren Einflüssen ist und die „bösen“ Stoffe nicht so leicht durchkommen. Also bunt, pflanzenbasiert und fermentierte Lebensmittel lieben die Probiotika. Schau dir mal deinen Obst- und Gemüsevorrat an, wie bunt dieser ist.

Mein aktueller Obstvorrat: Banane, Kiwi, dunkle Weintrauben und Zitrone

Mein aktueller Gemüsevorrat: Salat, Mohrrübe, Gurke und Kohlrabi (geht bunter ;-))

 

Was steht auf deinem Einkaufszettel an Obst und Gemüse für den nächsten Einkauf?



4. Abschnitt folgt...


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